Willkommen

 

 

Das Pfarrbüro in Klausen ist in der Zeit vom 11.06. – 24.06.24 nicht besetzt. Anrufe werden weitergeleitet. 

 


Liebe kleine und großen Mitchristen!

Immer wieder habe ich an dieser Stelle über das Sakrament der Firmung berichtet. Auch in diesem Jahr möchte ich traditionell darauf hinweisen, dass sich ca. 60 junge Menschen aus unserer Pfarrei Klausen St. Maria und St. Vinzenz am 22.06.2024 in unserer Kirche in Sehlem firmen lassen wollen. Und das ist bemerkenswert in Zeiten der Krisen und Umbrüche, in der unsere Kirche momentan steht. Umso größer muss unsere Freude darüber sein, dass sich die Jugendlichen zu diesem Schritt entschieden haben.

Um es noch einmal kurz in Erinnerung zu bringen: Das Firmsakrament (Initiationssakrament) vollendet die Eingliederung in unsere christliche Gemeinschaft, indem die jungen Menschen Ihr eigenes „JA“ dazu aussprechen, das zuvor in der Taufe und bei der Erstkommunion von den Eltern getragen worden ist.

Aber mal ehrlich, erinnern Sie sich noch an Ihre Firmung? Ich nur eher vage. Das Amen, das „Ja“, das ich damals als Antwort auf die Firmspendung gegeben habe, zu dem Bund den Gott mit mir geschlossen hat, war ein „Ja“, das eigentlich erst in meinem weiteren Leben zum Tragen kam und mich immer wieder vor neue Aufgaben stellte. Zugegeben, manchmal war es auch nicht einfach den Worten Jesu zu folgen, dieses „JA“ umzusetzen und gegen den Strom zu schwimmen. Da waren Zweifel und Krisen, aber auch die große Orientierungshilfe, sich an seiner Botschaft und am Glauben auszurichten. Ebenso gab es immer wieder die Herausforderung, sich der christlichen Verantwortung zu stellen und danach zu handeln, andererseits sich in das Vertrauen einzuüben vom Heiligen Geist gestärkt sein zu dürfen. Und wenn ich so zurückblicke, dann war es in schweren und leichten Tagen doch der Glaube und die Beziehung zu Jesus, die mich getragen hat. Fazit: Mit der Spendung des Firmsakramentes ist die Einladung ausgesprochen in diese lebendige Beziehung mit Jesus einzutauchen und diese zu pflegen. Eine Einladung, die hoffentlich bereits im Elternhaus, bei der Erstkommunion ihren Anfangspunkt fand, die sich weiter durch den Lebensweg, wie ein roter Faden zieht.

Bei den Firmlingen steht im Vordergrund der Wunsch einmal selbst Pate oder Patin werden zu können. Das ist verständlich und ein guter Grund. Schließlich übernimmt man bei einer Patenschaft Verantwortung für jemand anderes und somit ist mit dieser Aufgabe ein besonderer Anspruch verbunden. Allerdings konnte ich in diesem Jahr wieder rückblickend sagen, dass die jungen Leute, wenn auch recht kritisch, jedoch im konstruktiven Sinne, der Kirche gegenüberstehen und sich innerlich immer wieder mit ihrem Glauben auseinandersetzten. Vieles was unsere Firmlinge während der Vorbereitungszeit gesagt, geschrieben und erarbeitet haben, hat mich sehr berührt. Gaben sie doch vieles von ihrem Persönlichen und Inneren preis. Dem gegenüber zolle ich viel Respekt. Ich habe eine Ehrlichkeit erlebt, die mich sehr beeindruckt hat. Ich fand auch viel Bejahung vor, im Hinblick auf den Inhalt der frohen Botschaft und besonders auf die Person Jesu und sein Tun bezogen.

Wir haben es hier mit jungen Leuten zu tun, die ihr Leben und ihren Glauben selbst in die Hand nehmen wollen. Wir müssen ihnen Raum geben, den guten Geist Gottes selbst erspüren zu können und in ihr Leben zu lassen. So sollten wir Ihnen als Impulsgeber, Ansprechpartner und Begleiter verständnisvoll und dienend zur Seite stehen. Dies muss auch über die Zeit der Firmvorbereitung hinausgehen. Da stehen wir als Christen in unserer Pfarrei mit in der Verantwortung. Denn niemand anderes als diese jungen Christen sind unsere Zukunft. An ihnen liegt es, wie sich Kirche in der kommenden Zeit in unseren Kirchenorten weiter gestaltet. Auch wenn Christsein ein lebenslanger Entwicklungsprozess bleibt, mit vielen Auf und Ab´s, wie ich aus meiner eigenen Biografie erwähnte, so bleibt der Glaube für uns ein wertvoller Schatz, den wir als Geschenk begreifen, bewahren und weiterschenken sollten.

So freue ich mich darauf, wenn wir mit dem Zelebranten und unseren Firmlingen die Firmgottesdienste feiern dürfen und bitte Euch, liebe Mitchristen, ob Sie nun dabei sein können oder nicht, unsere jungen Menschen mit Ihrem Gebet zu begleiten. Den Firmlingen wünsche ich, dass sie gestärkt mit dem Heiligen Geist, in das Leben als integrierte Christen starten können. Dass sich in Höhen und Tiefen ihres Daseins, die Erfahrung des Getragenseins durch den Glauben erfüllen wird.

Verbunden mit herzlichen Grüßen, Ihre Gemeindereferentin Beate von Wiecki-Wiertz

 

 


Du möchtest deine (Sing)Stimme erheben? Du hast schon mal im Chor gesungen? Du hast noch nicht im Chor gesungen? Dann her zu uns! Nicht singen kann Keiner! Wir bringen auch dich zum Singen! Alle Stimmlagen sind gefragt!

Den ersten gemeinsamen Gottesdienst der neu gegründeten Pfarrei St. Maria & St. Vinzenz Klausen am 03.10.2024 in der und um die Kirche in Salmrohr möchten wir musikalisch mit einem PROJEKTCHOR aus allen Orten im Einzugsgebiet gestalten. Die Chorleiter Detlef Boor, Ulrich Junk und Christopher Schmitt haben mehrstimmige Neue Geistliche Lieder zusammengestellt, die wir in einer gemeinsamen Probe am 07.09.24 von 10 – 17 Uhr (mit Pausen) erarbeiten werden.

Informationen und Anmeldungen im Pfarrbüro der Pfarrei Klausen, Moselstraße 31, Salmtal Tel. 06578 984960 oder